Die Messlatte anheben

Juli 21, 2011

Since the Bing and Google organic search “war” started, the on-line search experience has improved immensely. In the last 12 months, both Bing and Google leveraged site-search features such as:
Seitdem der „Krieg“ der Suchgiganten, Bing und Google anfieng, hat sich das Sucherlebnis im Internet stark verbessert. In den letzten 12 Monaten führten beide, Bing und Google Site-Search-Features, wie z.B. die folgenden ein:

  • Autovervollständigung und Sofortsuche in der Suchbox
  • Produktdetails, inclusive Bilder und Preise, als Teil der Suche
  • Verfeinerungen, Schnellansicht und User-/Expertenberichte in der organischen Suche
  • Social-Networking Involvierungen, indem Produkte auf Facebook und Twitter gepostet werden

    Google organic search refinements

 

Da die User mehr und mehr ein intuitives und effektives Sucherlebnis erwarten, werden sie immer weniger tolerant für „schlechte Suchmanieren“ haben.

 Online-Händler sollten darauf achten wie populär Suchmaschinen die Erwartungen der User verändern, da diese die Suchparadigmen vorgeben. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Online-Shops eine professionelle Produktsuche verwenden, um zu versichern, dass die Suchergebnisse akkurat und relevant, die Filteroptionen sinnvoll und effektiv sind, und die Suchergebnisseite ein gleichwertiges oder sogar übertreffendes Sucherlebnis liefern kann, wie die organischen Suchmaschinen.

UI: Du, ich und Web-Usability

Juli 21, 2011

UI…zusätzlich zu der Importanz einer guten Site-Suche, welche die Suchanfragen der Kunden richtig verarbeiten und die relevanten Produkte anzeigen, ist die Presäntation der Artikel ebenfalls extrem wichtig. Kunden wollen keine Zeit mit dem Navigieren auf einer Site verschwenden. Sie wollen einfach nur das Kaufen wonach Sie suchen. Wenn sie nicht finden wonach sie suchen, wird der Shop einfach verlassen. Nun frage ich einfach mal: Wie können diese Shopper dazu gebracht werden zu bleiben? Ich habe ständig erläutert, wie wichtig und welch ein positiver Effekt eine Site-Suche mit Merchandising-Optionen erzielen kann. Und dennoch, wenn einem Shopper die Suchbox nicht gleich ins Auge springt, oder ihm ganz einfach die Site Ihrer Homepage nicht gefällt, tut es mir Leid zu sagen, aber Ihre Site-Suche ist dann so gut wie nutzlos.

Eine erfolgreiche UI ist eine Kombination einer zuverlässigen Funktionalität und einem esthetischen Design. Je weniger Ihre Shopper über den nächsten Klick nachdenken müssen, desto besser. Zudem sollten Shopper nicht viel Zeit brauchen, sich mit der Navigation Ihrer Site zurechtzufinden. Das Leben ist schon schwer genug. Also – was kann getan werden um die Zeit Ihres Kunden nicht unnötig lange in Anspruch zu nehmen?

Site-Search QuickView: Klicken zum Zoomen

• QuickView: Wie der Name schon verrät…ermöglicht dies Ihren Kunden eine Schnellansicht Ihrer Produkte die sie interessieren. Einfach mit dem Mauszeiger über das gewünschte Produkt bewegen und schon öffnet sich ein Mini-Schnell-Fenster mit den Produktdetails ganz automatisch. Kein langes Warten bis die Produktseite geladen wird, und kein schleppendes Zurückklicken mehr nötig….sondern einfach und ohne Umwege zum Checkout gelangen.

• AutoComplete: Beenden Sie die Suchanfragen Ihrer Kunden, damit diese es nicht tun müssen! 

Site-search AutoComplete - click to zoom

Shopper fangen einfach an einen Begriff in die Suchbox einzugeben und schon öffnet sich eine Liste mit Suchvorschläge und sogar passende Produkte aus Ihrem Katalog werden vorgeschlagen. Super effect!

• Plazierung: Es spielt ein Rolle! Vertrauen Sie mir. Die Augen wandern und reagieren unterschiedlich auf verschiedene Stimulierungen. Im E-Commerce stellt sich die Frage: Wohin wandern die Augen auf dem Bildschirm und in wie fern können sie stimuliert werden? Dank eines deutschen Usability-Blogs lernen wir, dass ein Recommandation-Tool, wie das Cross-Sell, am effektivsten ist, wenn es auf der Produktseite am rechten Bildschirmrand plaziert wird, da dieser Ort für die Augenstimulation optimal geeignet ist (und schlussendlich auch ein Kaufpotenzial darstellt).

Und ich erwähnte hier nur einige. Sie als ein Händler – wollen Sie für die Enttäuschung einer Mutter verantwortlich sein, die erfolglos Stunden damit verbracht hat, sich auf Ihrer Site durchzunavigieren, nur um einen flotten Hamster für ihren sechsjährigen Jungen zu Weihnachten zu finden? Natürlich nicht. Dann schauen Sie sich einmal Ihre UI an, um zu sehen welche Design-Verbesserungen gemacht, oder/und welche Optimierung-Tools hinzugefügt werden können.

 

Das Schöne im E-commerce

Februar 23, 2010

 

Celebros plant eine Reihe von Interviews mit Partnern und Kunden um besseren Einblick in die Best Practices des Ecommerce zu erhalten, was wir im Anschluss gerne veröffentlichen wollen. Wir starten unsere Reihe  mit Frau Dr. Eisinger von Beautynet, einem führenden Parfüm und Schönheits Internet Einzelhändler in Deutschland.

Frau Dr. Eisinger, könnten Sie uns bitte eine kleine Zusammenfassung über Beautynet geben?

Ja, Beautynet wurde vor 11 Jahren im Jahr 1999 gegründet. Wir sind ein reiner  Online-Shop, der Premium Parfüm Marken verkauft, die in Deutschland ausschließlich in Parfümerien angeboten werden. Zusätzlich verkaufen wir friseurexklusive Harrpflege. 60% unserer Kunden sind Frauen und 40% sind Männer.

Inwieweit ist Ihr Geschäft im letzten Jahr gewachsen? Glauben Sie, dass Ihr Verkauf durch Schönheitstrends diktiert wird?

2009 war für uns ein sehr gutes Jahr und wir haben seit 2008 erhebliches Wachstum gezeigt. Bezüglich unserem Verkauf, glaube ich, dass unser Geschäft, ebenso wie die Schönheits/ Parfümerie Industrie sehr von den Neuvorstellung von Produkten abhängig ist.  20-30% von unserem Verkauf wird durch den Verkauf von neuen Produkten generiert – so lange also neue Produkte entwickelt werden sind wir gut dabei.

Glauben Sie, dass die Wirtschaftslage Einfluss auf Ihre Kunden und so auch auf Ihre Verkaufsleistung hatte?

Nein, denke ich nicht. Beautynet, sowie alle in der Parfümindustrie wurden nicht wirklich von der Wirtschaftskrise beeinflusst. Wir verkaufen Produkte, die Leute das ganze Jahr über kaufen. In der Weihnachtszeit hat sich unser Parfüm als Angebot sehr gut verkauft, und unsere Kunden kaufen es immer noch .

Was sind die Herausforderungen im Moment für Beautynet? Was möchten Sie im Jahr 2010 erreichen?

Nun ja, unsere größte Herausforderung wie schon zuvor erwähnt, ist sicher zu gehen, dass es genug neue Produkte gibt, um erfolgreichen Verkauf zu sichern, das Wachstum unseres Geschäfts  aufrecht zu erhalten sowie das Wachstum unserer Industrie. Bezüglich Technologie schauen wir uns gerade nach einem neuen Shopsystem um. Basierend auf Empfehlungen von Kollegen  bin ich mir ziemlich sicher, dass wir Magento kaufen werden, da wir uns haben sagen lassen , dass es gute technische Unterstützung hat und neuer ist als andere Lösungen, die wir uns angeschaut haben. Es bietet eine Menge im Bereich von Templates und Web Design. Zusätzlich möchten wir auch ein Bezahlen per Rechnung mit der Firma SIT-Pay hinzufügen, was wir zur Zeit nicht anbieten. Kunden können im Moment nur mit Kreditkarte oder per Vorkasse zahlen. Der neue Mechanismus verringert Inkasso-Risiken von unserer Seite her und gibt dem Nutzer die Möglichkeit auch ohne Kreditkarte zu zahlen- immer noch ein Hindernis für Online-Shopping. Wir haben es bereits Weihnachten ausprobiert und werden es gegen Ende Februar implementieren.

Haben Sie von den Erfolgen oder dem Scheitern anderer Sites, die Sie bewundern, gelernt oder vielleicht von Ihren Mitbewerbern?

Ja, unser größter Mitbewerber ist Douglas. Sie haben 65% vom deutschen Schönheits Markt. Sie sind nicht innovativ, aber haben viele und perfekte Bilder (Werbe Materialien) der Produkte, die sie verkaufen, die sie direkt von ihrem Lieferanten bekommen.

Wissen Sie wieviele Leute zwischen Beautynet und Douglas Preisvergleiche machen?

Ich kenne hier Leute, die gewöhnlich alles zusammen kaufen wollen; in dem Falle ist es unser Vorteil, da sie zu unserer Seite kommen können und den Großteil von dem finden, was Sie brauchen – in Bezug auf Parfüms.

Amazon ist ebenfalls  ein starker Konkurrent. Auf der Seite kann man alles zusammen kaufen, was man auf seiner Liste hat – von jeder Warenkategorie. Ich glaube es ist auch eine Vertrauenssache mit Amazon. Viele Leute fühlen sich wohler bei Amazon einzukaufen, da sie sich sicherer mit ihren Einkäufen fühlen.

Sind Sie in der Lage mit den Lieferpreisen von Amazon mitzuhalten?

Nicht wirklich. Aber ich glaube nicht, dass das unser Problem ist. Es ist mehr das Vertrauen in Sicherheit, wie vorher schon erwähnt.

Wo werben Sie am meisten?

Wir versuchen auf den meisten Preisvergleichs-Seiten zu sein (die Daten Feeds an Google und anderen Seiten liefern). Wir haben mehr als 10.000 Affiliatepartner. Wir haben auch mit Frauen Magazinen zusammen gearbeitet, in welchen wir eine Menge Coupons benutzen. Coupons werden auch über E-mail Marketing Kampagnen verschickt, z.B.  zu Weihnachten und Muttertag. Zusätzlich werden Coupons an Neukunden und besondere Stammkunden verteilt.

Nutzen Sie auch Analytics, um zu überprüfen welche Affliliates besseren Umsatz bringen?

Ja, Google Analytics.  Sie bieten nicht alle möglichen Berichte an, aber für uns ist es gut genug.

Sie sind seit langer Zeit Kunde von Celebros. Wie ist es zu dieser Partnerschaft mit Celebros gekommen und wie empfinden Sie, wie es läuft?

Beautynet hat sicherlich über die Jahren von den Celebros Dienstleistungen profitiert. Ich finde, dass der monatliche Bericht basierend auf den Analytics am wertvollsten ist und in dem niemals enden-wollenden Prozess hilft unsere Seite zu optimieren. Insbesondere  aufgrund der zahlreichen hohen Aufnahmen von neuen Produkten. Ebenfalls erleichert es erheblich unsere Möglichkeit unsere Suche regelmäßig zu beobachten. Vermehrt hatten wir eine exzellente Reaktion vom Celebros Team auf unsere Anfragen.

Benutzen Sie Kundenwertungen?

Nein, wir haben keine Kundenbewertungen, aber wir sollten Sie sicherlich haben. Es ist auf unserer Liste für 2010, dies auf unsere Seite hinzuzufügen.

Was benutzen Sie für E-mail Marketing?

Wir haben unsere eigene Software.

Nutzen Sie Erinnerungen, so dass Ihre Kunden sich anmelden können, wenn etwas neues kommt?

Nein, aber Kunden, die sehr viel von einer gewissen Marke gekauft haben, die bald ausverkauft sein wird, erhalten eine E-mail, die sie über das neue Produkt informiert, was wir ausgewählt haben, um das alte Produkt zu ersetzen.

Benutzen Sie Empfehlungen?

Ja, wir benutzen Cross-Sell. Im Moment machen wir es nur manuell, was uns zurzeit eine Menge Arbeit macht..

Okay, hiermit beenden wir das Interview. Vielen Dank, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben. Ich habe sicherlich eine Menge von dem gelernt, was Sie uns mitgeteilt haben. Ich wünsche Ihnen und Beautynet  eine weitere erfolgreiche Zeit.

Danke. Es war mir ein Vergnügen.

Suche nach L-I-E-B-E

Februar 11, 2010

Nehmen wir mal das Suchen nach der Liebe des Lebens raus (das wäre kein Blog mehr, sondern eher ein ganzes Buch) … wovon ich rede ist die Suche nach Produkten oder Geschenken, die das Konzept der Liebe darstellen. Diese Suche ist für viele Ihrer Kunden stressig, verursacht Kopfschmerzen und läßt uns den Magen umdrehen. Nun, da also Valentinstag vor der Tür steht, ist dies ein LIEBlicher Anlass den Geschenkefinder hinzuzuziehen um Ihre Kunden von der stressigen Suche nach dem perfekten Geschenk zu erlösen.

Der Zauber des Geschenkefinders liegt in einer kleinen Box voll mit spezifischen Fragen, die Ihren Katalog genau nach den Antworten durchfiltern, die Ihre Kunden Ihnen geben. Sie als Shopbetreiber können entscheiden nach welchen Kriterien der Geschenkefinder passende Produkte herausfiltern soll. Einige der häufig gebrauchten Kriterien sind: Geschlecht, Anlass, Alter, Geschenktyp, Hobbys, usw. Je leichter Ihre Kunden Geschenke finden können, desto wahrscheinlicher ist auch schlussendlich ein Kauf. Sie als Shopbetreiber haben  sich wahrscheinlich schon einige Gedanken gemacht welche Produkte für „Valentinstag“ oder „Liebe“ relevant sind. Genauso wie sie in Ihrem Offline-Geschäft zusammen gestellt würden, warum nicht auch online diese Produkte zusammen stellen?

Beautynet

Diese Gruppe von Produkten kann nach verschiedenen Kriterien ausgewählt werden – über die Kaufkraft vom letzten Jahr, oder über analytische Daten, beliebte Produkte der Saison, usw. Dies ist auch die Gelegenheit Werbung für bestimmte Sales-Produkte oder Marken zu machen, sobald diese in der Ergebnisliste des Geschenkefinders erscheinen.

Suchvorsatz fürs neue Jahr

Januar 12, 2010

Ich werde meine Kunden nicht mit der Suche, Navigation oder beim Checkout zur Verzweiflung treiben.

Ich hoffe dies ist dieses Jahr einer Ihrer Vorsätze😉

In einem MultiChannel Merchant Artikel “Web Shopping: Do You Know What Really Ticks People Off?” und in einer inoffiziellen Umfrage von 2008 stellte sich heraus, dass es ein paar Dinge gibt, die die Kunden reichlich ärgern – darunter unter anderem das Fehlen einer Suchbox oder die fehlende Sichtbarkeit der Suchbox auf Online-Shops. Aber… es tut sich was. Mehr Suchboxen sind hinzugekommen und sind auch sichtbarer auf der Site plaziert. Aber jetzt stellt sich die Frage: wie einfach ist die Bedienung dieser Suchbox und wie effektiv ist sie, wenn sie benutzt wird?

Letztes Jahr wurde eine white paper study von Multichannel Merchant veröffentlicht, die von Forrester durchgeführt wurde, bei der 88% der Onlinekäufer angaben, dass sie zu einem Internetshop zurückkehren würden, wenn er einfach zu bedienen ist – vor allem bei Anmeldung, Registrierung und im Checkoutprozess. Zu dieser einfachen Usability hinzu kommt, dass 60% der Nutzer eine effektive Suche sehen wollen. Und das macht Sinn. Das Internet ist der Ort, an dem wir zuerst nach Antworten suchen. Wenn wir nicht die Antworten finden, die wir wollen, werden wir leicht frustriert und sind nur kurz davor eine andere Suchbox anzuklicken, die unsere Erwartungen erfüllen kann. 

Die Studie erwähnt unter anderem, dass Shopping im Internet für viele schon zum Alltag dazu gehört.  Obwohl dies bestimmt nicht bedeutet,  dass tagtäglich auch tatsächlich eingekauft wird, heisst es aber doch, dass Sites täglich angeschaut werden und so Eindrücke geformt werden. Dies ist Ihre Chance die Kunden zu überreden zu kaufen – schmeißen Sie sich in Pose, gestalten Sie Ihre nachweihnachtlichen Angebote so unwiderstehlich wie möglich; es wird keiner wagen wegzuklicken. Sie werden einen ersten Eindruck machen – machen Sie einen guten!

Viele von Ihnen haben Ihren Webshop und das Merchandizing für Weihnachten herausgeputzt. Es wäre schade, das nach den Feiertagen einfach nicht weiterzuführen. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass wenn die Kunden den Weihnachtsmonat über einen guten Eindruck bekommen haben, dass sie auch nächsten Monat auf Sie zurückkommen werden.

Wer nicht suchen will, wird trotzdem finden

Dezember 21, 2009

Wenn ich in ein Geschäft gehe und meiner Oma ein Geschenk zu Weihnachten kaufe, möchte ich nicht noch in die hinterste Ecke gehen um auch ein Geschenk für meinen Opa zu finden. Richtig? Ich möchte, dass der Verkäufer, der mich beraten hat, mir weitere Vorschläge macht, was mich (oder in dem Fall meine Großeltern) interessieren könnte. Ich möchte auf weitere Produkte aufmerksam gemacht werden – nicht, dass der Verkäufer mir es gleich unter die Nase reibt und einpackt, aber ich möchte es sehen, und auch direkt darüber informiert werden.

Das gleiche gilt für CrossSell Empfehlungen. Ich möchten nicht erst danach suchen müssen; ich möchte sie in Reichweite haben und am besten ein paar wichtige Infos mit dabei. Daher ist es wichtig weitere Produktempfehlungen richtig auf der Produktseite zu plazieren. Laut einer Studie von usabilityblog.de suchen die meisten Kunden schon automatisch an dem rechten Seitenrand der Produktseite nach weiteren Empfehlungen. Wenn ich also schon nach weiteren Produkten Ausschau halte, wär es da nicht dumm, mich lange suchen zu lassen?

Die Nadel im Heuhaufen suchen

Dezember 2, 2009

In unserem letzten Blog haben wir die Weihnachtseinkäufer besprochen, die ein bißchen Hilfestellung mit ihrer Suche brauchen, unter anderem durch eine hilfreiche Navigation und einem flexiblen Merchandising Tool. Heute werden wir uns die Suchen der Kunden vornehmen, die die Nadel im Heuhaufen finden wollen, indem sie eine ellenlange Beschreibung als Suchanfrage eingeben.

Eine solche Suchanfrage wäre zum Beispiel “Rote Christbaumkugeln aus Glas”. Hier sind sowohl „Rot“ als auch „Glas“ Adjektive, die die Christbaumkugeln beschreiben – also Attribute des Produktes. All diese (und noch mehr) werden in die Suchbox eingegeben. Dieser Kunde weiß also genau was er will – will reingehen, kaufen und rausgehen ohne lange auf der Seite rumzuklicken.

Eine gute SiteSearch sollte diese Adjektive automatisch auslesen und sie mit den passenden Attributen assoziieren und die relevanten Produkte herausfiltern. Wenn Christbaumkugeln, die nicht rot und aus Glas sind, angezeigt würden, wäre der Kunde eher einem Kaufabschluss abgeneigt, da er sich doch so bemüht hat all diese Adjektive einzutippen. Oder schlimmer noch, die Suche wird ganz verwirrt durch all diese Adjektive und zeigt überhaupt keine Produkte an. Aber mit einer guten SiteSearch wird die Suche richtig verstanden, Christbaumkugeln in der Farbe Rot und aus dem Material Glas. Eine SiteSearch, die nicht dazu ausgelegt ist die Details der Suchanfragen auszulesen und die korrekten Produkte herauszufiltern, riskiert Kunden zu verlieren.

Aber halt! Aber nur weil jetzt der 25. Dezember ist, heißt das nicht, dass Ihre Kunden nicht mehr einkaufen. Sie sind da draussen und online und warten auf die Weihnachts-Ausverkäufe – und suchen dementsprechend. Als Teil der Suchanfrage wird also häufig „Sonderangebot“, „Schnäppchen“ oder „Reduziert“ neben dem eigentlichen Suchbegriff vorkommen. Daher sollten auch diese Worte von der SiteSearch verstanden werden und einer thematischen Kategorisierung entsprechen.

Wenn wir weiter in den Verkauf gehen, sehen wir noch einen Vorteil einer guten SiteSearch. Sie kann zwischen regulär reduzierten Produkten und Weihnachts-reduzierten Produkten unterscheiden. Sie können Ihre Kunden schnell zu den relevanten Produkten führen, zu besonders attraktiven Preisen, einer weihnachtlichen UI – die ganze Palette.

Also, wie wir schon in unserem letzten Weihnachtsblog geschrieben haben – werden Sie kreativ und fangen Sie an wie Ihre Kunden zu denken; was können Ihre Kunden alles in die Suchbox eintippen. Es kann Ihren Kundenbereich nur erweitern und Ihre Verkäufe steigern.

Von der Suchbox direkt unter den Weihnachtsbaum

November 17, 2009

Als zweiten Teil aus unserer Weihnachtsreihe, möchten ich Ihnen eine kleine Aufgabe stellen: Denken Sie wie Ihre Kunden … wie alle Ihre Kunden. Ein Feiertag kann unterschiedlich verstanden werden und weckt verschiedene Assoziationen und Gedanken, welche Ihre Kunden in die Suchbox eingeben, und Sie hoffentlich einige davon verkaufen.

Feiertag/Anlass Synonyme für Suchanfragen Kommentare
Weihnachten/Neujahr     Weihnachten Optimiert um Geschenke, Dekoration zu liefern
Advent
Heilig Abend
Neujahr
  Weihnachtszeit
  Adventszeit

Häufig geben diejenigen, die noch keine genaue Idee haben, wonach sie suchen, etwas wie etwa „Weihnachten“, „Weihnachtsdeko“ oder „Weihnachtsgeschenke“ ein …. einige Begriffe, die ihrem Einkaufsdrang Ausdruck geben. Unter diesen Umständen ist es sehr wichtig, dass Ihr Merchandizing Tool solche verschiedenen Begriffe lesen und auswerten kann. Sie könnten  in diesen Fällen für eine Suche nach „Deko“ nicht nur die ganze Gartendekoration anzeigen, sondern gezielt Lichterketten, Lichterbögen und Christbaumkugeln; für eine Suche nach „Geschenke“ bietet sich eine von Ihnen getroffene Auswahl quer durch Ihr Sortiment an. Verfeinerungsoptionen ermöglichen es dem Kunden dann das passende Geschenk zu finden, je nach Person, für die das Geschenk ist, nach Hersteller oder Preis. 

Für eine Suchanfrage “Weihnachtszeit” sollte mehr als nur auf die Produkttitel geschaut werden, da in den meisten eher nicht „Weihnachten“ vorkommt. Mit einem effektiven Merchandizing Tool haben Sie die Möglichkeit zu entscheiden, welche Produkte für Weihnachten relevant sind – und besser noch, welche Produkte zu ein jeder Suchanfrage Ihrer Kunden passen.

Obwohl wir uns alle anziehen, kaufen wir doch nicht die gleichen Kleidungsstücke, oder benennen sie auch nur gleich. Hier sehen wir die Wichtigkeit und den Einfluss, den Synonyme für ein Merchandizing Tool haben. Einer Ihrer Kunden mag eine allgemeine Suche nach „Bekleidung“ eingeben, während der nächste nach „Klamotten“ sucht; und wieder der nächste möchte „Anziehsachen“ kaufen. Egal ob Weihnachten oder Neujahr, Ihre Kunden kommen aus verschiedenen Hintergründen und suchen nach den gleichen Sachen, aber drücken sich unterschiedlich aus. Stellen Sie sicher, dass Ihre Sitesearch dies erfasst und die Wünsche und Absichten all Ihrer Kunden aufgreift.

Hier haben wir die richtige Handhabung von generischen Suchanfragen gesehen. Bleiben Sie dran für unseren nächsten Optimisierungsblog über Suchanfragen, bei denen sich der Kunde einfach nicht zurückhalten kann und alles in die Suchbox eintippt.

Interessante Zeiten!

November 10, 2009

Tja, Google (mit Google Commerce Search) ist nun direkte Konkurrenz in unserer Branche. Willkommen!

Ich will nicht noch ein mal darauf hinweisen, dass das Produkt von Google nur eine 1.0 ist, und die Beschränkungen nicht weiter ausführen (wie ein paar unserer Mitblogger getan haben), sondern ich möchte etwas anderes anmerken: unsere Kunden sind schlau genauso wie Google.

Niemand erwartet wirklich, dass eine 1.0 genauso gut ist wie ein Produkt, das 5, 6, 8 oder noch mehr Jahre auf dem Markt ist. Wie auch immer, ein Neuling hat immer den Vorteil eine neue Sichtweise mitzubringen und von den Fehlern Anderer zu lernen. Deshalb urteilen wir von Celebros nicht vorschnell, sondern warten ab und lernen.

Für Kunden, die eine sofortige Investition tätigen möchten, ist die Sache klar. Unsere Produkte und unser Service bieten die gesamte Palette von Lösungen, die man braucht, und haben sich durchweg als gut erwiesen. Aber auf Dauer schauen die Kunden natürlich auch darauf was Google macht genauso wie wir!

Lasst uns froh und Social sein…

November 3, 2009

Noch einen Monat bis Nikolaus und nur knapp sieben Wochen bis Weihnachten, die Zeit, wenn die Kunden in Kauflaune sind, ihr Weihnachtsgeld auf dem Konto haben und es ausgeben wollen – das ist zumindest das Ziel. Dabei ist die Kauflaune größer, wenn man sie teilt.

Dieses Weihnachten ist Social Shopping angesagt. Eine neue Dimension von sozialer Interaktion der Kunden hat in die e-Commerce Welt Einzug erhalten. Der Trend der sozialen Netzwerke hat auch seinen Einfluss auf Onlineshops – und Shopbetreiber sollten diese soziale Dimension mit in ihrem Onlineshop einbeziehen

Es gibt Ergebnisse: Eine E-tailing Group Studie zeigt, dass 67% der Onlineshopper mehr kaufen, wenn Freunde die Idee gut finden. Kunden mögen es, Zustimmung zu ihrem Kauf zu bekommen und zu wissen, welche Produkte beliebt sind. Ein Kunde von Heute will nicht den Trend von Gestern – sondern was jetzt angesagt ist. Mit der Social Shopping Technologie können Sie Ihren Kunden helfen herauszufinden, was sie kaufen sollen und Ihrem Shop, was auf Lager sein soll. Selbst der Weihnachtsmann braucht ab und zu ein bisschen Hilfe… ein paar der Werkzeuge für dieses Jahr sind da genau richtig:

  • Social Search Cloud zeigt dem Kunden eine Wolke mit beliebten Suchanfragen, Produkten und Herstellern nach Wahl an, und lässt ihn die Vorlieben der Zielgruppe direkt erkennen, sobald er den Shop betritt.
  • Social Sort gibt dem Kunden die Möglichkeit, die Suchergebnisse nach Kundenbewertung zu sortieren, bestehend aus TopSellern, Bewertungen, Kundenbeurteilungen, Popularität, uvm.
  • Share with Friends erlaubt dem Kunden, seinen Freunden Produkte per E-Mail oder sozialen Netzwerken zu empfehlen. Kunden, die in verschiedenen Städten wohnen, können nun zusammen einkaufen gehen und ihre Eindrücke per Mausklick miteinander teilen.

Kunden kaufen nun nicht mehr alleine ein und gewinnen Vertrauen in ihre Produktwahl, was sie dazu führt, den nächsten Klick zur Checkoutseite zu machen.

Für den Shopbetreiber bedeutet dies den Vorteil, die Produktbeliebtheit analysieren und Marktführer erkennen zu können und zu jedem Zeitpunkt die aktuelle Kundenstimmung einzufangen.

Natürlich sollte – das brauch ich eigentlich nicht zu sagen – keine der essentiellen Suchelemente fehlen. Wie wir schon angemerkt haben (95 Mal werden wir noch wach… – Verschlafen Sie die Weihnachtsverkäufe nicht!) gibt es eine Reihe von grundlegenden Aufgaben, die man als Shopbetreiber in der Weihnachtszeit beachten sollte. Nur um das Gedächtnis noch einmal aufzufrischen – einige der Aufgaben waren zum Beispiel die UI aufzupeppen, ein AutoComplete zu der Suchbox hinzuzufügen, CrossSell Produkte, basierend auf der Produktwahl Ihrer Kunden, zu empfehlen, und natürlich weitere Verfeinerungsoptionen anzubieten, um den Kunden zu seinem gesuchten Produkt zu leiten. Wenn Ihre Kunden nicht das Produkt finden können, das sie suchen, können sie es auch nicht kaufen!

Als letztes ist es wichtig nicht zu vergessen, so wie schon im Latitude blog erwähnt, dass der Erfolg des Weihnachtsgeschäftes auch die Einkaufsaktivität der Kunden im neuen Jahr und die Bereitschaft den Shop erneut zu besuchen beeinflusst. Behalten Sie die Checklist in den Augen und lassen Sie den Weihnachtsmann social sein, damit Sie „alle Jahre wieder“ nicht nur vom Weihnachtsgeschäft profitieren.